Rasen reparieren

Rasen reparieren – so verschwinden Löcher aus dem Rasen

Nach einigen Jahren bilden sich selbst bei guter Pflege oft Löcher im Rasen. Verschiedene Gräser werden weniger, Unkräuter und Schädlinge machen dem Rasen zu schaffen und auch das Klima setzt dem Rasen zu. Sie müssen nun nicht gleich den ganzen Rasen neu anlegen. Oft reicht eine Rasen-Reparatur, mit der Sie lediglich die entstandenen Löcher ausbessern und so den Rasen wieder auf Vordermann bringen.

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Schäden im Rasen, die Sie reparieren sollten

Kahle Stellen, Löcher, verbrannte Flecken, Vertiefungen und Erhebungen lassen den Rasen unschön aussehen. Die Gründe für diese Schäden können vielfältig sein. Hitze und starke Regenfälle, Schattenwurf von Bäumen, Schädlinge, Kleintiere und Krankheiten können für die Schäden im Rasen verantwortlich sein. Damit die Rasenfläche wieder saftig grün aussieht, muss der Rasen repariert werden. Zuerst sollten Sie die Ursache ausfindig machen. Reparieren Sie einen Rasen, ohne die Ursache zu kennen und zu beseitigen, wird er schon bald wieder so aussehen, wie vor der Reparatur. Den Rasen sollten Sie unbedingt reparieren, da sich sonst die Schäden immer weiter ausdehnen und irgendwann die gesamte Fläche einnehmen.

Rasen reparieren und ausbessern – Ursachenforschung ist wichtig

Bevor Sie an das Rasen-reparieren und -ausbessern gehen, sollten Sie die Ursachen für die Schäden herausfinden. Diese müssen zuerst beseitigt werden, damit Ihre Arbeit nicht umsonst ist. Ideal ist deshalb ein Rasencheck, bei dem Sie klären, wie Ihr Rasen ausschaut, welche Schäden er aufweist und welche Ursachen für genau diese Schäden verantwortlich sind. Erst dann können Sie mit der Rasen-Reparatur beginnen. Beseitigen Sie zuerst die Ursachen.

Welche Ursachen gibt es für einen kaputten Rasen?

Vertiefungen können sich mit der Zeit auf jeder Rasenfläche bilden. Diese entstehen durch das Setzen des Bodens. Diese Vertiefungen müssen Sie wieder auffüllen, damit die Fläche sich besser mähen lässt und wieder einheitlich wirkt. Vertiefungen und Löcher werden je nach Tiefe mit Sand oder mit einem Sand-Erde-Gemisch aufgefüllt. Sand sollte dabei nur dünn aufgetragen werden. Anschließend wird die Fläche mit einer Rasen-Reparatur neu eingesät.

Bei Vernässungen im Rasen sollte die Ursache erkundet werden. Diese wird beseitigt und der Boden an der Schadstelle wird ausgetauscht oder ausgehoben und mit groben Sand gemischt. Dadurch fließt Wasser besser ab. Die neue Rasensaat wird anschließend eingebracht.

Vergilbungen und Verbrennungen können durch zu viel Dünger oder in einem heißen, trockenen Sommer entstehen. Die abgestorbenen Gräser werden mit einer Harke entfernt, der Boden wird aufgelockert und das neue Saatgut wird auf die geschädigte Stelle aufgebracht.

Vermooste Stellen entstehen überall dort, wo der Rasen nicht ausreichend Sonne bekommt. Das Gras wird dünner und Moospolster siedeln sich an. Das Moos müssen Sie regelmäßig entfernen. Eine Düngung hilft, die Gräser zu stärken.

So gehen Sie beim Rasen reparieren vor

Vor dem eigentlichen Rasen ausbessern sollten Sie die gesamte Fläche mähen. Stellen Sie dazu den Rasenmäher auf die niedrigste Stufe. Fangen Sie das Mähgut unbedingt auf. Anschließend sollten Sie die Flächen noch vertikutieren. Vertikutieren Sie sowohl in Längs- als auch in Querrichtung. Nur so werden Moos, Unkräuter und abgestorbene Pflanzenteil gründlich herausgekämmt. Säubern Sie zum Schluss den gesamten Rasen von Mäh- und Vertikutiergut. So bekommen die Gräser, die sich später neu säen, ausreichend Licht und Luft.

Ist der Boden schön locker, kommt der Samen in die Erde. Verwenden Sie dafür eine hochwertige Rasen-Reparatur, die zu Ihrem Rasen passt. Optimal ist es, wenn die Rasen-Reparatur über bodenverbessernde und keimfördernde Komponenten verfügt. Bringen Sie den Rasensamen unbedingt gleichmäßig aus. Auf kleinen Flächen geht das einfach per Hand. Haben Sie große Flächen zu reparieren, ist ein Streuwagen die bessere Lösung.

Rasenpflege ist auch nach der Rasen-Reparatur wichtig

In den nächsten Tagen sollten Sie ausreichend wässern, damit die Saat gut keimen kann. Besser ist es, den Rasen nicht täglich zu gießen, sondern ausgiebig zu wässern. Sie brauchen dann auch nicht jeden Tag gießen. Je nach Boden sollte in der heißen Sommerzeit etwa 20 Liter Wasser pro Quadratmeter gegossen werden.

Schon bald zeigen sich die ersten Gräser, die sich zu Beginn noch vom bestehenden Rasen unterscheiden. Die erste Mahd erfolgt, wenn die Gräser eine Länge von circa zehn Zentimetern haben

Sind die jungen Gräser an den Rasen angeglichen, brauchen sie eine kleine Stärkung. Eine gute Rasen-Düngung ist dafür bestens geeignet. Diese sollte auf den Rasen abgestimmt sein. Eine Mischung aus Phosphor, Stickstoff, Magnesium, Eisen und Kalium stärkt das Immunsystem der jungen Pflanzen und lässt sie widerstandsfähig und robust werden. Düngen Sie immer maßvoll und beachten Sie die Angaben des Herstellers, sonst nimmt Ihr gerade reparierter Rasen gleich wieder Schaden.

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